Mein Freund Harvey traf am 24.Juli in den Straßen von San Francisco auf Kill Bill wo sie für eine Hand voll Dollar zwar nicht hängt ihn höher , aber doch um die Farbe des Geldes spielten.
Cincinaty Kid, fand das ziemlich amüsant, zumal Das Apartment in dem the Game stattfand, sich alle 9 ½ Wochen in 80 Tagen um die Welt bewegte.
Die Unbestechlichen, waren sich absolut sicher das Harry Potter und der Stein des Weisen , falsches Spiel trieben.......aber so lange das Zimmer sich nicht in einen panic room verwandelte, oder gar 20 000 meilen unter dem Meer verschwand, konnten sie gar nichts tun
Weshalb sie beschlossen sich dem großen Fressen hinzugeben, und sie sich auf den Weg zu einem Diner machten.
Unterwegs sammelten sie noch den unsichtbaren Dritten ein und machten ihn zum dritten Mann.......allerdings weil der sich immer beschwerte, das die Unbestechlichen so gar keinen wiener Schmäh hätten, setzen sie jenen ganz Teuflisch, an der Endstation Sehnsucht wieder ab.
Über diese american history , brach die Stunde des Jägers an und die Unbestechlichen bemerkten alsbald, das die Nacht tausend Augen hat.
Zu dieser Zeit, war Kevin allein zu Haus, weil Miss Marpel irgendwo in Iowa versuchte einen Wachsblumenstrauß zu pflücken, für,der mit dem Wolf tanzt, der eine verhängnisvolle Affaire mit ihr wollte .....sie sich wie pretty women fühlte, und darüber ganz ihre Babysitter dienste vergessen hatte..
Die desperate housewives , hakte Miss Marpel als Akte Odessa ab, und als ihr der mit dem Wolf tanzt, den Schuh des Manitou hinstellte, lehnte Sie dankend ab, und wandte sich der Liga der außergewöhnlichen gentlemen zu.
Zu diesen Giganten gehörte auch der Mann mit der eisernen Maske der ebenso der Herr der Ringe war und eine Vorliebe für die Bibel hatte, weshalb er daraus immer die 10 Gebote rezitierte, auch wenn das einem gewissen Moses nicht passte.
Quo vadis, fragte eben jener welcher was ihm von Ben Hur einen bösen Blick einbrachte..........immerhin war das Leben des Brian kein X- Faktor.
Es war dann Spartakus, der vehinderte das der Krieg der Sterne entbrannte, und die Ritter der Kokosnuss weiterhin per Anhalter durch die Galaxie tingeln durften.
Alsbald mutierten die Ritter zu den Männern in den tollkühnen Kisten, die furchtbar gern mal ein bisschen mehr Speed unter ihrem Hintern gehabt hätten.
Weshalb sie ihren Transporter vom Transformer in einer Verhandlungssache zu air force one transformieren ließen.
Nur 60 Sekunden......................vom roten Planet bis zum Planet der Affen.
Apocalypse now
Das war der Clou, fand sowohl Barbarella als auch der Pate.......weshalb sie ihm den Kuss der Schlangefrau gab,seither wird er Vermisst, und sie ist die Frau in Rot.
Bestimmt war das das Omen, auf welches die Firma gewartet hatte um die Flucht ins 23.Jahrhundert anzutreten. Bevor aus Waterworld, Furtureworld würde und der weiße Hai erstaunt feststellt die Wüste lebt.
Blöderweise hatte irgend ein Dummschwätzer vergessen das Gaslicht auszumachen, und so konnte noch jeder ,wie es euch gefällt, Einsicht in die Akte nehmen, in der das Dogma von Pater Braun stand. Tscha, den letzten beißen die Hunde.........der Exorzist verweigerte jede Amtshandlung, und Rosmarys Baby screamte vor sich hin.
Natürlich, alles ein Käfig voller Narren und Priscilla, die Königin der Wüste , entdeckte in der selben the green mile und sah das Lilien auf dem Felde blühn.
Werner fand das beinhart und fragte Rambo ob er nicht mit ihm ein bisschen easy ridern wolle, an den Brücken am Fluss entlang.........aber Rambo hatte ein blind date mit dem Terminator .....klar, manche mögens heiß..........und 1, 2, 3 steht der Himmel über Berlin in Flammen.nur weil Rivalen unter der roten Sonne mal eben das Lied vom Tod spielen
Die Mädels vom Immenhof konnten so einem Krieg der Welten nichts abgewinnen, und freuten sich immer wenn Dr Schiwago vorbeischaute. Is was Doc? Fragte Heidi und flirtete mit dem Bergdoktor, der seine Schwarzwaldklinik an den Alten verscherbelt hat, weil er den Krankenhausgeschichten nichts mehr abgewinnen kann,und das dinner for one seit neuestem mit seiner 10 der Traumfrau pflegt.
Alles andere wäre viel Lärm um nichts.
Das war jetzt sicher nicht die Größte Geschichte aller Zeiten, auch nicht die Geschichte einer Nonne...................eher so ein bisschen Dschungelbuch.
Ach ja: Das Leben ist schön.
FINE
Falls sie ein Schwabenunkundiger sind, sollten sie sich erst weiter unten die Anmerkung für Nichtschwaben* zu Gemüte führen, nicht das ich Sie noch in ein schwäbisches Chaos führe.
Sie presste eineinhalb Kilo Kartoffeln durch die Kartoffelpresse
und fügte dem noch Mehl , Salz und Muskat bei.
Das ergab alles zusammen eine unerhörte Masse , die geknetet und geformt sein wollte .
Von Hand.
Wenn Laotse wüsste, das jedesmal wenn irgendwo in der schwäbischen Pampa Buabaspitzla geordert wurden, so eine Zugereiste gedanklich eben jenen selbigen mit seinen legendären Worten bemühte:
jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt – dann würde Laotse vermutlich irgendwo leise kichern, und anmerken das Schwaben und auch Zugereiste da keine Ausnahme bilden.
Hat er ja recht der Laotse, und eingeschwäbischt müsste es dann heißen: auch eine Kachel voll Buabaspitzla beginnt mit dem Ausformen der ersten Nudel.
diese erste Nudel hatte was frustrierendes, das Ziel lag noch in weiter ferne und die Kachel wirkte so immens groß und so katastrophal leer.
Der Anfang sah dann immer gleich aus, sie ignorierte sowohl die Größe als auch die Leere jener Kachel , befeuchtete ihre Hände und formte diese erste Nudel, wobei sie jedesmal dachte, das es rein
rational betrachtet, sinnvoll wäre, die Familie einfach auf Diät zu setzen – ab heute nur noch halbe Portionen, und weil Buabasptizla so zeitaufwändig sind , neigte sie auch zu einer Rigorosität
von einem Drittel.
Wenn sie dann diese obligatorischen Gedanken durch hatte und diese riesige Kachel nicht mehr ganz so leer aussah, fand sie langsam hinein in den Buabaspitzlarhythmus
immer wieder tauchte sie ihre Hände in die Schüssel mit Wasser, nahm eine neue Portion Kartoffelteig , und rollte ihn zwischen ihren Händen ,bis sich daraus eine Nudel formte, in der mitte etwas
dickbäuchig und in den Enden spitz zulaufend.
Das war eine Kunst für sich, und es hatte sie gleichwohl einige Versuche als auch Nerven gekostet, bis sie den richtigen Dreh raus hatte. Mittlerweile beherrschte sie diese Kunst im Schlaf, und
sie ging mit ihren Gedanken spazieren, während ihre Hände den feuchten Teig , portionierten, rollten und das neu entstandene Buabaspitzle in der Kachel ablegten
Wieso eigentlich Buabaspitzla? Wieso macht man die Dinger nicht einfach größer
übergeht die juvenile Phase und landet direkt im Erwachsenenzeitalter – bei einem Mospitz – wie schnell wäre dann diese Kachel gefüllt, allein ob der Größe und natürlich auch durch beflügelte
Gedanken.
Weil die Welt einfach mitunter kompliziert sein muss, gab sie sich selber die Antwort .
Wie bedauerlich,da ließ sie ihre Hände wahre Wunder vollbringen, Feinarbeit von sensibelster coleur, und nichts rührte sich, nichts wuchs, alles blieb klein , nichts schwoll an
Handgeformte Buabaspitzla, handgeformte Mospitz und als Krönung über alledem mundgeblasene Mospitz - jetzt war die Frustration fast noch größer als zu Beginn, als einsam und verloren ein einziger
Buabaspitz in der Kachel lag.
In Gedanken hörte sie den Pfarrer von der Kanzel predigen, das solcherlei Gedankengut mit Fegefeuer nicht unter der Unendlichkeit bestraft wird, und das sie sich dann sowohl Buaba als auch
Mospitz abschminken könne. Im Minimum wären jetzt 100 Ave Maria fällig, wenn sie sich denn dieses Fegefeuer ersparen und zu einer geleuterten Seele gelangen wolle.
Die Welt war nicht nur kompliziert, sie war auch noch grausam obendrein.
Während zwischen ihren Händen weiter lauter kleine Buabaspitzla entstanden, begrüßte sie also ein jedes, mit einem : Ave Mospitz, gebenedeit sei die Frucht deines Leibes
und mit zunehmender Ungeduld, sehnte sie das Ende des Kartoffelteiges herbei
Den letzten Rest des Teiges, schob sie sich in den Mund, wischte sich die Hände am Hosenboden ab und rief mit vollem Mund
Hannes, ich hab Buabaspitzla gemacht, und nu sitz ich im Fegefeuer fest und brauch dringend einen Mospitz der mich erlöst.
Hannes derweil kannte das Buabaspitzla – Procedere, verzichtete deshalb auch auf die Frage
weshalb um alles in der Welt sie nicht einmal normal Buabaspitzla herstellen könne
und machte sich ans Erlösen von im Fegefeuer festsitzenden Zugereisten.
für Nichtschwaben*
Buabaspitzla sind eine schwäbische Spezialität aus Kartoffelteig,in der Tat wie Vanillekipferln geformt nur halt nicht gebogen
und Buab ist der Bub , Spitzla eine schwäbische Anspielung auf die kleinen Zipfeln die so ein Bub ja noch hat,
und weil die halt dann so klein sind, und man Ewigkeiten braucht, um so eine Kachel zu füllen,
lässt man sie halt wachsen - zumindest mental
zum Mannspiz - hier zum eingeschwäbischtem Mo , also Mospitz (die es ja bislang noch gar nicht gibt, bzw nur in meiner Phantasie)
man läge im Bett , behaglich unter den Decken des Schlummerlandes....................wenn, ja wenn, es nicht dieses mistige Vieh einer Schnake gäbe.
Um 4 Uhr nochmalwas war es vorbei mit der Behaglichkeit, da wachte ich nämlich auf, schaute mit offenen Augen in die Dunkelheit und fand es ganz erbärmlich wie mein Arm, und meine Waden
juckten.
Die Fußsohle juckte auch (ich frage sie, welche normale Schnake sticht einen in die Fußsohle????????) und der rechte große Zeh stand dem in nichts nach.
Zwei Hände waren da definitiv viel zu wenig um zu kratzen, mal abgesehen davon das es keinen Weg zurück ins Schlummerland gegeben hätte.
Also knipste ich die Nachttischlampe an und bemühte mich mein Hirn wach zu bekommen, auf das es mir sagte was ich tun solle.
Frau, erhebe dich, steh auf und schau ob du das Monster killen kannst..........................sehr rational und durchaus einleuchtend was mein Hirn da so zu mir sprach.
Womit ich mich also resignierend erhob, um dann meinem Hirn mitzuteilen: Öhem, schaust du mal Hirn – hier ist alles mit Holz verkleidet, wie um alles in der Welt soll ich da das Mistvieh lokalisieren
wenn es sich nicht gerade im Sturzanflug auf mich befindet?
Frau , du hast Recht – dann bekleide dich, begib dich auf die Suche nach der chemischen Keule, nebel das Aas ein – und vertreib dir die Zeit, auf das dein Zimmer wieder bezugsbereit und
monsterbefreit ist.
So tat ich dann, wie mir mein Gehirn geheißen und wanderte vorübergehend ins nächtliche Exil, auf mein Universumssofa und ließ, eingedenk des Umstandes das jedwede sinnvolle Aktivität, Ewigkeiten von
mir entfernt war, den laptop hochfahren und stöberte gelangweilt durch die Weiten des www.
Mein Hirn hatte sich schon längst wieder in den Schlummermodus zurückgezogen ,dafür meldete sich dann aber mein Magen um mir mitzuteilen, das er diese Rhythmuswechselei schon gar nicht ab kann, aber
wenn sie schon vonnöten wären, dann würde er darauf bestehen das ihm genüge getan werde, und er jetzt etwas zu tun bekommen würde.
Du hast ja nen Knall, meldete sich mein Hirn kurzfristig aus dem Schlummermodus retour, um gleich darauf wieder einzupennen.
Wie soll man also hirnlos den Forderungen eines Magens widerstehen können?
Genau, gar nicht.
Wir führten also einen kleinen Morgendialog, mein Magen und ich .
Mein Magen war diesbezüglich eigentlich ganz anspruchslos und ich eigentlich auch, will heißen wir beide hätten uns ziemlich schnell, ziemlich wunderbar arrangiert was wir ihm denn zu tun geben
würde.
Blöd, wenn sich das Hirn dann doch wieder entschließt so halbschläfrig am Austausch teilzunehmen....ich weiß schon weshalb ich immer ein Problem mit den Intellektuellen habe.
Gummibären? Wurden rigoros von ihm abgelehnt – und auf Nachfragen , sowohl von mir als auch von meinem Magen reagierte es erst gar nicht.
Walnusseiscreme? Fand mein Hirn jetzt gar nicht mal so schlecht – aber da zickte dann der Magen- soll der mir nochmal was von Anspruchslosigkeit erzählen, dem huste ich was.
Nutellabrot? Da waren sich beide dann doch mal einig – viiiiiiiiiiiel zu langweilig
Ich merkte schon wie mein Hirn begann so langsam auf Touren zu kommen ( ganz ohne Kaffee, was ich sehr erstaunlich fand)und eine ganze Vorschlagsliste runterklopfte,
Apfel,
Birne,
Pflaume..............Obst.......Frau................Obst sollst du dir zu Gemüte führen
Worauf der Magen und ich uns entsetzt ansahen (also nicht in echt, sondern so im übertragenem Sinn) und zu dem Schluss kamen, jetzt spinnt das Hirn völlig...........was wir dem fehlendem Kaffee
zuschrieben
Mein Magen konterte dann mit:
Chips,
Nussschokolade,
Keksen............eben einfach allem was „schnell ging“ und ihm endlich was zu tun geben würde.
Was aber dann wieder das Hirn beleidigte und wollte ich nicht Gefahr laufen, das sich mein Hirn auf Dauer zurückzog, musste ich ihm ziemlich zackig eine Alternative bieten.
Das Wort „Pizza“ formulierte ich mal vorsichtshalber ziemlich kleinlaut........und harrte der Reaktionen die da kamen............oder auch nicht.
Der Magen war begeistert, absolut..........ganz ohne wenn und aber
das Hirn kam auch wieder aus der Beleidigtenecke heraus, und fand den Vorschlag ganz annehmbar, aber nur wenn die Tiefkühlpizza aufgepäppelt wurde – mit diversem Schnickschnack, ala Tomaten,
Zwiebeln, Knoblauch und vielleicht, aber nur vielleicht wenn ich, die Hirninhaberin nichts dagegen hätte................in der Mitte der Pizza ein Ei und logisch müsste dann oben drauf auch noch eine
doppelte , oder wars eine dreifache – Portion Käse.
Des Magens Begeisterung steigerte sich um ein vielfaches und ich hatte alle Hände voll zu tun, um den Ansprüchen meines Hirns und Magens gerecht zu werden.
Irgendwann hatte ich es dann geschafft, das wir einvernehmlich schnurrend auf dem Univerumssofa saßen (mein Gott, ich wusste bis dahin noch gar nicht, wie viele ich bin) und mampften Pizza vor uns
hin.
Und als ich dann der Ansicht war, das nun mein Refugium bestimmt wieder bezugsbereit und monsterbefreit war und ich mich also zurückziehen wollte,
bekam ich nur zu hören (von wem bloß?Mein Magen wars nicht, nur so als kleiner Tip)
ne Frau, so geht das mitnichten.........jetzt lauf ich schon auf Hochtouren, also setz dich hin und tu was , was meinem Potential gerecht wird.
Also nahm ich den laptop auf die Knie und begann...........Morgens um 4h könnte die Welt noch in Ordnung sein..................
Und nu, nachdem allen genüge getan wurde
geh ich zu Bette, und es ist mir shitegal was mir mein Hirn vermeldet.
Meine Waage und ich haben ein gespaltenes Verhältnis,
weshalb meine Waage ein armseliges Dasein in meinem Bad fristest – ich hab nämlich seinerzeit, als sie mir zu aufdringlich in die Augen blickte, einfach den Wäschekorb darauf abgestellt.
Sie hat zwar geflucht, weil man so nicht mit Waagen umzugehen hat,
aber letztlich hat sie sich ganz still in ihr zugestelltes Waagedasein gefügt.
Tscha und nu, gestern, ich weiß auch nicht wie`s kam – vielleicht weil meine Lieblingshose so elendiglich um den Bauch rum kniff – fiebte sie in herzallerliebsten Tönen unter dem Wäschekorb hervor ,
das ich sie doch bitte hervor holen möge, sie wäre dann auch in extremen Massen nett zu mir.
Wie ich nun mal bin, Frau mit größter Gnädigkeit, und nicht zu toppender Waage-leichtgläubigkeit holte ich das Teil unter dem Wäschekorb hervor und stellte sie mitten in die Mitte des
Badezimmers.
Für den Moment kam ich mir vor wie Gary Cooper in high noon und wenn mich meine Waage auch nur einmal scheel angeblinzelt hätte, hätte ich sie wohl ganz cool ohne mit der Wimper zu zucken, abgeknallt
– und nein, diese Aussage widerspricht nicht dem Namen: Frau mit größter Gnädigkeit.
Ich ließ also meinen nichtvorhandenen Revolver stecken, und stellte mich gewichtig und im Zeitlupentempo erst mit dem rechten , dann mit dem linken Fuß auf die Waage – UND ich hatte diese enorme
innere Größe , das Gewicht auf beide Füße gleichmäßig zu verteilen, obwohl ich weiß das ich nur ein büschen mehr links zugeben müsste , um universell und ratzfatz drei Kilo weniger zu haben.
Da stand ich dann , in leichtgläubiger Gleichgewichtigkeit , darauf vertrauend das meine Waage das ernst gemeint hatte mit den netten Massen, und wartete darauf das sich der Zeiger langsam
einpendelte und mir anzeigte, das das Kneifen meiner Hose allein eine hypochondrische Anwandlung war und lukullische Streifzüge und Genüsslichkeiten , mitnichten pfundsmäßig hängenbleiben.
Ich sags ihnen gleich, vergessen Sie`s zwischen kneifenden Hosen und Hypochondrie einen Zusammenhang herstellen zu wollen und glauben sie bloß nicht Waagen, die irgendwas von Nettigkeiten
palavern..................zücken sie lieber gleich den Revolver, oder besser, entfernen sie erst gar nicht den Wäschekorb, wenn sie denn einen auf ihrer Waage abgestellt haben – wenn nicht, sollten
sie das vielleicht nachholen.
Das sich dann meine enorme innere Größe SO gewichtig in der Zahlenanzeige niederschlug, hätte mich fast meinen Gleichgewichtssinn und meine außerordentliche Gnädigkeit gekostet, und für einen kurzen
Augenblick, stand das Wort „Diät“ bedrohlich im Raum................als mir schlagartig , wie aus dem Nichts, klar wurde:
Meine Waage war schon immer ein ausgebufftes Luder, und hatte mir von jeher 2, 3, 4 (je nachdem) Kilos zu viel untergejubelt , und ich leichtgläubige Gnädigkeit wäre fast auf diesen altbekannten
Schmäh reingefallen
Und falls sie sich jetzt fragen, weshalb denn dann meine Lieblingshose so kneift– das ist eine ganz einfache Sache,
meine Waschmine ist nämlich auch so ein ausgefeimtes Ding, und lässt – nur um mir eins reinzudrücken – mit voller Absicht meine Lieblingsklamotten eingehen.
Wäre ich jetzt ein Steven King, dann würde das unter Killerhaushalt rangieren, so aber betrachte ich das Treiben meiner Haushaltsgeräte mit einer gewissen ............Gnädigkeit (gut, neech) und
widme mich ganz unverdrossen meinem Kühlschrank und seinem Inhalt , bislang harmonieren wir beide wunderbar.
Meiner Waage hab ich wieder den Wäschekorb verpasst – ouh und meine neue Lieblingshose kneift keinen Schnalzer.
Hab ich schon mal erwähnt , das ich eine ausgemachte Pragmatikerin bin?