• meine Wenigkeit
  • vom Leben
  • die Männer und ich
  • hausfrauengedöns
  • un-dichte Anwandlungen
  • aus den Weiten des www
  • Gästebuch
  • Kontakt

Hundeliebe


gestern  

rosa Wolken

automobile Persönlichkeiten

der Baum

Hannah geht alleine

Kater haben`s schwer

das ewige Spiel

Glasauge - sei achtsam

Ram-Boo

Padum

Kurschatten

der Säufer und ich

desertierende Zellen

kleines Schneegestöber

blaue Perlen

meine Katze und ich

von den Subversivitäten meiner Waschmaschine

 

 

NachDenkSeiten - Die kritische Website
Besucherzaehler
Rumpelsophie

Di

15

Sep

2009

20 Jahre

vomLeben

20Jahre habe ich quasi auf den Tag hingearbeitet ,jetzt ist er da, und ich hab einen Kloß im Hals.

 

Ach mein Mädchen, liegt das tatsächlich so viele Jahre zurück, das du mit vollen Händen in den Penatentopf griffst, und alles unter deinem blonden Lockenkopf hinter einer dicken weißen Cremeschicht verschwand, aus der du mich glucksend anlachtest

als eine Gießkanne noch eine Gießelkole war, und ein Luftballon ein Lusalom

Sind das wirklich schon so viele Jahre,

als du wackelig auf deinem ersten Fahrrad saßt und ich neben her lief um dich zu stützen und wie groß und leuchtend waren deine Augen, als du ganz alleine fahren konntest, auch um eine Kurve herum

als der Schulranzen fast größer war als das ganze Deern, und ich deine Hand hielt, um dann tapfer los zu lassen, deinem ersten Schritt der großen weiten Welt entgegen.

Manchmal kommt es mir vor als wäre es Gestern gewesen,

als du mit deinen Brüdern den Bach vor unserem Haus gestaut hast , angefüllt mit einem Stolz der euch strahlen ließ, was man mit eigenen Händen leisten kann – daran änderte auch der Gärtner nichts, der gen Abend zeternd den Berg herauf geschnaubt kam.

Gestern – als ich über ungezählte Wunden pustete, tröstete und mit so schlichten Worten wie: alles wird wieder gut – deine ganze Welt wieder richten konnte.

Ach mein Mädchen,

es fühlt sich viel zu früh an, das du jetzt gehst, da ist noch so vieles das du nicht weißt, von dieser Welt, von diesem Leben

 

ich reich dir deinen letzten Koffer, den du im Auto verstaust

dann sehn wir uns in die Augen, liegen uns im Arm,

und du pustest so ein bisschen meine Seele, als du sagst: Hey Mupf, ich bin doch schon groß.

Als die Rücklichter deines Autos ganz verschwunden sind, geh ich zurück ins Haus,

greif zum Telefon und wähl die Nummer meiner Mutter.

Ich hör ihre Stimme, und frag sie

Mom, war das damals bei dir auch so?

Und sie sagt nur

ach mein Mädchen..................

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1

  • #1

    seelenwaeger (Montag, 10 Januar 2011 14:02)

    Teils Schmunzelnd, teils den Kloß spürend, stehe ich noch einpaar Jahre davor die Koffer des Sohnes zu tragen...

  • loading
Impressum | Datenschutz | druckversionDruckversion | Sitemap | Diese Seite weiterempfehlen
© rumpelsophie
Anmelden Jimdo-Logout | Bearbeiten
zuklappen